NEWS von Samstag, 14.09.2019

Das Straubinger Tagblatt berichtet:
Real Perfect glšnzt in Tagesbestzeit

Trabrennen: Straubinger Doppelveranstaltung mit einigen Überraschungen
(hb) Am Montag und Mittwoch stand mittags in Straubing jeweils ein Kurzprogramm mit drei bzw. vier Läufen auf dem Terminplan. Dabei gab es etliche Überraschungen, drei Viererwetten wurden nicht getroffen.

Im einleitenden Amateurfahren am Montag wurde freilich Marie Lindinger mit Ido F Boko ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. Von Beginn an hielt sie das Feld stets sicher auf Abstand. Mit feiner Schlussleistung lief Skeeter Venus vor Suarez auf den Ehrenplatz. In gleicher Manier dominierte Delux MS im zweiten Amateurfahren über die lange Distanz. Routinier Marian Tux hatte das Geschehen von der Spitze aus stets unter Kontrolle. Troubadour G K griff auf der letzten Halben in weiter Spur an und erreichte Rang zwei vor Power of Rhythm und Piccolina Diamant.

„Bestes Pferd Tschechiens“
Einen überraschenden Ausgang nahm das Profirennen. Uno per te Diamant und James Bo flogen durch Galoppaden frühzeitig aus der Partie. Omega Man und Scott betrieben auf der ersten Überseite ein Wechselspiel an der Führung. Vor den Tribünen startete Alle Loman mit Ready to Race eine Attacke. Er drückte so lange auf die Tube, bis er auf der letzten Überseite allein in Front war. Auf den letzten Metern kam Omega Man innen noch einmal heran, doch die 138: 10-Außenseiterin rettete sich ins Ziel. Mit Cortina Viking und Call me Ritter war die Viererwette nicht getroffen. „Bestes Pferd Tschechiens!“, schwärmte Trainer Alle Loman bei der Siegerehrung von Ready to Race.

Am Mittwoch war es der Pole Hubert Bacinski, der mit der 214: 10-Außenseiterin Eternity de Ginai die erste Viererwette sprengte und sich erstmals in die Straubinger Siegerliste eintrug. Dabei trabte die die fünfjährige Stute stets an der Außenspur, zog aber bis zum Schluss durch. Dagegen fiel der führende Favorit Castellon an der letzten Ecke durch eine Galoppade aus. Jeronymo Casei, Otto Cash und Quel Coleur belegten die Plätze, während Mio Rosso vergeblich eine Lücke suchte.

Zum Auftakt am Mittwoch unterstrich Derbyfinalist Real Perfect seine Klasse. Rudolf Haller eroberte sich nach einem Sicherheitsstart auf der ersten Überseite die alleinige Führung. Vor den Tribünen stieß Ain’t She Perfect vom Ende an die zweite Position vor, die Seriensiegerin konnte danach aber für keine Gefahr sorgen, sondern musste am Schluss noch Arthos CG innen vorbeiziehen lassen. Real Perfect dagegen verabschiedete sich spielend vom Feld und gewann in Tagesbestzeit von 18,3.

Im Franzosenrennen klappte der Bänderstart erst beim dritten Versuch. Hierbei kam Gerhard Mayr mit Djoko du Bellay glänzend ab und gelangte trotz seiner Zulagen bereits im ersten Bogen an die Spitze. Der österreichische Champion konnte das Tempo dann ruhig halten, löste sich auf der letzten Halben und gewann mit dem sechsjährigen Wallach überlegen vor Flamme Prior und Dean les Jarriais.

Äußerst souverän trotz zweiter Startreihe präsentierte sich zum Abschluss auch Cataleya mit Trainer Gerhard Biendl. Auf dem Ehrenplatz gefiel Eskada OK, dahinter kamen I am Underwater und Galaxy Turgot ein. Trotz des Favoritensieges brachte auch hier kein Wetter die richtigen Vier auf den Tippschein.