NEWS von Donnerstag, 08.01.2026
Am Renntag 6. Januar
Ehrung der Straubinger Bahnchampions
Christoph Fischer punktet bei den Profifahrern – Unfinished Business ist Pferd des Jahres
(trab-sr). Zum Saisonauftakt an Heilig-Drei-König wurden im Rahmen des ersten Renntags in Straubing traditionell auch die erfolgreichsten Aktiven der zurückliegenden Saison geehrt. Ihre Titel verteidigt haben Berufsfahrer Christoph Fischer, Trainer Robert Gramüller und der Besitzerstall Wieserhof. Erstmal das Amateurfahrer-Bahnchampionat errungen hat Dr. Conny Schulz. Pferd des Jahres ist Unfinished Business aus dem Besitz des Straubingers Thomas Hierl.

Als erfolgreichster Berufsfahrer hat sich erneut Christoph Fischer mit 18 Siegen (13 im Jahr 2024) gegenüber seinem österreichischen Landsmann Christoph Schwarz (15 Siege) durchgesetzt. Fischer, der im vergangenen Jahr erstmals mit einer deutschen Fahrerlizenz seine Rennen bestritten hat, gelangen insgesamt 65 Siege, so dass er auf Anhieb auf dem vierten Platz der nationalen Fahrerwertung gelandet ist. Fischer zeigte sich auch begeistert von den Pferde, die er für den Stall Schub zu fahren hatte, insbesondere natürlich von Straubings Pferd des Jahres Unfinished Business und Ocean Eyes, Deutschlands Pferd des Jahres.
Für Schwarz dürfte auch in diesem Jahr der Vizetitel in Straubing zu verschmerzen sein, denn er fährt auch in der kommenden Saison wieder mit dem Silberhelm als zweiterfolgreichster deutscher Berufsfahrer. Insgesamt gelangen ihm 77 Saisonsiege. Goldhelm bleibt einmal mehr Michael Nimczyk mit 125 Siegen.
Erfolgreichste Amateurfahrerin in Straubing ist erstmals Dr. Conny Schulz, die mit ihren fünf Siegen auch die Basis für den dritten Rang im deutsche Amateurfahrerchampionat gelegt hat, den sie mit 21 Siegen erstmals hinter Tom Karten (33) und Emma Stolle (30) erreichen konnte. „Insbesondere bin ich dankbar, dass ich für Trainer Robert Gramüller und den Stall Wieserhof viele erstklassige Pferde fahren darf und sie mir hier großes Vertrauen entgegenbringen.“ Die schönsten Siege feierte sie aber mit ihrem eigenen Augustiner, mit dem sie zwei Volltreffer erzielen konnte.
Die meisten Sieger als Trainer stellte in Straubing erneut das Quartier von Robert Gramüller, dessen Schützlinge insgesamt 27 mal die Ziellinie als Erste überlaufen haben. Er ist in der deutschen Wertung auf Platz zwei und zeigte sich mit der zurückliegenden Rennsaison mehr als zufrieden. Mit Blick auf die Rennsaison 2026 zeigte er sich angesichts zahlreicher junger Jahrgangshoffnungen angriffslustig und hoffnungsvoll: „Wir werden viel Freude haben.“ Einen großen Anteil an Gramüllers Championat haben die Pferde des Stalles Wieserhof, die in 2025 elf Mal als Sieger die Straubinger Bahn verlassen haben. Renate Lindinger führt diesen Erfolg neben der Klasse der Pferde insbesondere auch auf die Arbeit des Trainer- und Pflegerteams im Stall zurück, für die es lobende Worte gab.
Sechsmal hat Unfinished Business ihr Rennen auf der Heimatbahn als Siegerin beendet und ist damit das „Straubinger Pferd des Jahres 2025“, die von Trainer Manfred Schub auf dessen Trainingsanlage in Straubing-Alburg. Zwar klappte es nach Zielfotoentscheid nicht mit einem Sieg zum Saisonauftakt, was aber der Freude ihres Besitzers Thomas Hierl keinen Abbruch tat: „Sie ist mein erstes selbst gezüchtetes Pferd und dann gleich so eine tolle Stute zu bekommen, ist traumhaft.“ Für Thomas Hierl lief die Saison 2025 insgesamt mehr als erfolgreich, ist er doch mit Wolfgang Bayer und Manfred Schub auch Mitbesitzer von Deutschlands siegreichstem Pferd Ocean Eyes. Hinzu laufen seine weiteren Pferde Victory Ares, Fan d’Arifant und Barolo Rosso (im Mitbesitz des Stalles Belforas von Stefan Hiendlmeier) ebenfalls seit Monaten in erstklassiger Form.








