NEWS von Donnerstag, 13.08.2026
Beim letzten Renntag
Abschied aus der Rennleitung
Walter Popp hört nach 40 Jahren als Rennleitungsmitglied auf
(trab-sr). Im Rahmen des Volksfestrenntags wurde das langjährige Rennleitungsmitglied Walter Popp verabschiedet, der in den Rennleiter-Ruhestand eintritt. Am 3. Januar 1987 wurde Popp erstmals in Straubing als Rennleitungsmitglied unter dem damals ebenfalls neuen Rennleitungsvorsitzenden Josef Stelzl eingesetzt.

„Es hat immer Spaß gemacht“, zog Popp im Gespräch mit Moderator Hartwig Thöne Bilanz und ergänzte, dass es meistens eine Freude gewesen sei, mit den Aktiven zusammenzuarbeiten: „So, wie man in den Wald hinein schreit, hallt es auch zurück.“ Das erste Rennen, dem Popp als Rennleitungsmitglied beigewohnt hatte, holte sich übrigens Wolfgang Bayer mit der damals vierjährigen Stute Candice aus dem Besitz des Gestüts Scott Eden und der Zucht von Heinrich Platvoet.
Einiges habe sich in den vergangenen 40 Jahren auch geändert. So seien die Rennleitungsmitglieder mittlerweile nicht mehr Mitarbeiter der Rennvereins sondern des Hauptverbandes für Traberzucht in Berlin und werden zentral betreut. Zudem habe es enorme technische Entwicklungen gerade auch mit Blick auf die Verfilmungen unterschiedlicher Rennszenen gegeben, auf deren Basis heute Rennleitungsentscheidungen besser zu treffen seien.
Im Rahmen des Renntages verabschiedete HVT-Geschäftsführer Dr. Stefan Völl und ZTV-Vorsitzender Josef Schachtner im Beisein von Bundesminister Alois Rainer nun Walter Popp in den Ruhestand. Rainer dankte Popp für seine jahrelange wichtige Funktion, ebenso Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier und der Sportbeauftragte des Landkreises Straubing-Bogen, Erwin Kammermeier.








